Migration, Bildungsaufstieg und Begabtenförderung

Entwicklungen in der Stipendiat/innenschaft der Hans-Böckler-Stiftung

Im Wintersemester 2012 habe ich zusammen mit Daniel Houben und Jennifer Dusdal eine Vollerhebung in der Stipendiat/innenschaft der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführt. Ergebnisse dieser Erhebung sind nun in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “die hochschule” 1/2012 erschienen. In der Erhebung wird die Besonderheit der Stipendiat/innenschaft, besonders im Vergleich zu anderen Begabtenförderwerken deutlich. Ein hoher Anteil der Stipendiat/innen ist den Herkunftsgruppen “niedrig” und “mittel” zuzuordnen. Ein Viertel der Stipendiat/innen ist in erster oder zweiter Generation zugewandert. Der hohe Anteil von Stipendiat/innen mit Migrationshintergrund trägt in hohem Maße zu dem speziellen Profil der Stiftung bei, das sich durch die besondere Förderung von Studierenden auszeichnet, die keine akademischen Bildungserfahrungen in der Familie vorweisen können.

Url: Download Migration, Bildungsaufstieg und Begabtenf_rderung | die hochschule 01/2012, pdf, 17 S.

(Full disclaimer: Die Autorin arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung)