Nichtwähler in Deutschland

Wählen gilt in der Partizipationsforschung als niedrigschwelliger und für viele Bürger/innen einziger Art der demokratischen Teilhabe. Die Bewertung des Nichtwählens könnte unterschiedlicher nicht sein. Während die Funktion des Wählens weitgehend unumstritten als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Repräsentant/innen eingeschätzt wird, gilt Nichtwählen abwechselnd als Ausdruck allgemeiner Zufriedenheit mit dem politischen Geschehen oder als Protestvariante, durch die Distanz zur Demokratie ausgedrückt wird. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat nun bei Manfred Güllner (forsa) eine Untersuchung der Nichtwähler/innen in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse überraschen nicht, Bildung und Sozialkapital (Schulbildung, Einkommen, sozialer Status) sind zwischen Wähler/innen und Nichtwähler/innen unterschiedlich verteilt. Besonders diejenigen, die Güllner als “Dauer-Nichtwähler” bezeichnet,  diejenigen,  die  bei  allen  vier  vergangenen  Bundestagswahlen (1998, 2002, 2005, 2009) nach eigenen Angaben nicht zur Wahl gegangen sind, haben insgesamt häufiger eine geringe Schulbildung und ein geringes Einkommen als die Wähler. Dieser dauerhaften Wahlabstinenzler sind auch diejenigen, die die größte Distanz zur Demokratie aufweisen.

Weiterlesen: Manfred Güllner, Nichtwähler in Deutschland. Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (pdf)

The invigorating function of twitter for academics

I am a passionate twitter user. Not only do I get the majority of news about the social media giant, also my connection to colleagues from political life, feminist and football discussions are mostly coming from there. For the academic sphere, I also feel that twitter provides an easy way to connect to other academics all over the world. I would not say that it this really leads to fruitful discussions about content. But the share of aspect of the academic every day life and its conditions start to provide a motivating environment that unveils the most common misunderstanding of young academics: The believe that I am the only one that is suffering from (fill in as you like: mean reviews, bad working conditions, unfair judgment, …). It is still sort of astonishing that many young academics but also tenured scholars are open about their own experiences, fully aware about the field. But I really believe that this might contribute to change – step by step.

Two texts made me think about that role of twitter (and maybe also other social media) this week:

The Awesomest 7-Year Postdoc or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Tenure-Track Faculty Life

Why You Gotta Be So Mean?

Beside that, I also recommend to read the following hashtag discussions: #phdchat and #phdforum.

British MPs on Twitter

“If there is a new relationship forming, it is still in its very early stages.”

Recent University of Nottingham graduate James Donald analyzed the use of twitter among parties and Members of Parliament in the UK. His three pieces cover the questions: “Who’s tweeting?“, “Which parties are tweeting?” and “What are MPs tweeting about?“. He draws conclusion from a short descriptive analysis of the tweeter activities of British MP from last year and finds that despite some new forms of communication through social media such as twitter, a sort of ‘new relationship’ has not been established between politicians and the public.

 

UDE: Schreibwoche für Promovierende

Das wunderbare Doknet an meiner Fakultät für Gesellschaftswissenschaften bietet eine Schreibwoche für Promovierende an. Eine Woche lang nicht alleine schreiben. Viel Erfolg!

Keine Angst vor einer Schreibblockade! Die Schreibwoche bietet die Gelegenheit, konzentriert an der eigenen Arbeit, trotzdem gemeinsam mit anderen zu schreiben. Ein Raum bietet absolute Ruhe zum konzentrierten Schreiben, in einem anderen Raum gibt es Kaffee/Tee und Beratung bei Schreibproblemen und Schreibblockaden. Zusätzlich werden Arbeitsblätter zu Schreibtechniken angeboten. Optionale gemeinsame Pausen bieten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Promovierenden.

Schreibwoche für Promovierende in den Gesellschaftswissenschaften*
30.09 – 04.10.1013 von 08:00-18:00 LF 032 und LF 035 Campus Duisburg

Warum: Promovieren und schreiben findet häufig in Einsamkeit statt. Wir bieten eine Woche lang „Schreiben in Gemeinschaft!“

Was: In einem Schreibraum findest du Ruhe zum Schreiben und im Pausen- und Beratungsraum auch Unterstützung z.B. zur Optimierung von Schreibstrategien oder bei Schreibblockaden. Dort stehen auch Getränke und Snacks bereit.

Wie: Die Räume sind von 08:00-18:00 geöffnet. Als Schreibtrainerin und Coach steht Dr. Jutta Wergen bereit. Am 03.10. (Feiertag) findet eine Schreibberatung per Telefon oder skype statt.

Die Schreibwoche dient der Motivation, dem Austausch zwischen Promovierenden und soll noch mehr Lust auf Schreiben machen!

Mitbringen: alles was du zum Schreiben brauchst.
Für Getränke und Snacks wird eine Umlage berechnet

*Promovierende anderer Fakultäten sind ebenso herzlich willkommen

Anmeldung bitte unter doknet@uni-due.de