Akademische Karrieren: Ein tagtägliches Abenteuer

Werbung in eigener Sache: Im Rahmen des trilateralen Programms “Work-Life Balance” der deutschen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), des schwedischen Sveriges universitetslärarförbund (SULF) und der britischen university and college union (UCU) ist meine Literaturstudie zum Thema “Akademische Karrieren – ein tagtägliches Abenteuer – Work-Life Balance und Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft” nun auf Deutsch erschienen. Die Publikation kann im Online Shop der GEW bestellt werden, die englische Version steht kostenlos zum Download.

Feministische Kritik und Widerstand

Der Arbeitskreis Politik und Geschlecht der DVPW veranstaltet vom 12.-14. Januar 2012 eine Tagung zum Themenkomplex “Feministische Kritik und Widerstand” und lädt herzlich zur Teilnahme ein. Getagt wird auf Schloss Rauischholzhausen, dem, nach eigenen Angaben, wohl schönsten Anwesen der Universität Gießen. Als Keynote-Sprecherinnen sind Uta Ruppert (Frankfurt), Birgit Sauer (Wien) und Maria Pia Lara (Mexico-City) angekündigt. Das ausgesprochen vielversprechende Programm kann hier eingesehen werden, Anmeldungen sind anhand dieses Formulars bis zum 16.12.2011 möglich. (Text und Links via theorieblog.org)

CfP: Essays zur Europäischen Identität

Call for Papers für einen Essay in “Aus Politik und Zeitgeschichte”, Thema: Europäische Identität Am 7. Februar 2012 liegt die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht über die Europäische Union 20 Jahre zurück. Aus diesem Anlass widmet sich die zweite Ausgabe der APuZ im kommenden Jahr 2012 dem Thema Europa. Neben Beiträgen zu den Herausforderungen durch die Finanz- und Eurokrisen, durch weitere Schritte zu einer vertieften wie auch verbreiterten europäischen Integration und durch europaskeptische bis -feindliche Tendenzen soll sich ein Essay mit der Frage auseinandersetzen, ob die Bürgerinnen und Bürger Europas eine gemeinsame europäische Identität haben (sollten). Continue reading “CfP: Essays zur Europäischen Identität”

Leibniz publik: Open Access

Die Bayerische Staatsbibliothek hat – gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft – mit dem Portal Leipniz publik eine Onlineplattform geschaffen, auf der man Zugriff zu ausgewählten Publikationen von über 300 Leipnizpreisträgern hat. Damit kann man auf Zeitungsartikel oder ganze Bücher online zugreifen, die Dokumente als pdf downloaden und nichtkommerziell nutzen. Die Auswahl umfasst viele Fachgebiete, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Auswahl der Artikel erfolgte durch die Preisträger selber. Bis zu 10 Artikel konnten die bis 2005 Ausgezeichneten nennen. Bleibt zu hoffen, dass dies ein Anfang war und die offene Zugänglichkeit von Forschungsergebnissen so genutzt wird, dass es sich lohnt, weiter daran zu arbeiten.

Linktipp: Akademische Stellenbörsen im Überblick

Die Anzahl an Online-Stellenportalen für akademische Berufe steigert sich langsam aber sicher in sinnlose Höhen. Um Stellensuchenden eine kleine Orientierung zu geben, hat sich Philipp Höllermann von der Internationalen Hochschule Bad Honnef die Mühe gemacht, bekannte Onlinebörsen als editierbares Googledokument zusammen zu stellen. Enthalten sind im Dokument Name, Zielgruppe und eine kurze Beschreibung. Neben deutschen Börsen sind auch englischsprachige verzeichnet, außerdem können selbstständig weitere hinzugefägt werden.

Url: Akademische Stellenbörsen | GoogleDoc

The public mission of social science and humanities

Die Wissenschaften als Elfenbeimturm sind nicht nur ein bonmot, sondern ein berechtigter Teil einer Realitätsbeschreibung. Dies bedeutet für die Sozial- und Geisteswissenschaften oft eine Entfremdung vom Untersuchungsgegenstand, der Transformation von Forschungsergebnissen in real(politisch)e Entscheidungen und von gesellschaftlichen Akteur/innen. Das Wissenschaftszentrum Berlin veranstaltet vom 16.-17. September eine transatlantische Konferenz zur öffentlichen Rolle der Sozial- und Geisteswissenschaften.

Conference Outline: In the post-war era, many academic disciplines, especially in the United States, underwent an enormous professionalization and internal differentiation with increasingly self-referential scholarly communication, highly disconnected from the broader public sphere. As part of this process, large segments of academics lost their previously strong ties to non-academic groups (disembedding). However, the decline of the public mission of academia has not simply been linear and uniform across disciplines and regions – nor is this trend irreversible. This conference and the larger initiative on Academia & the Public Sphere seek to establish a more nuanced picture of the historical transformations of the public role of the social sciences and humanities disciplines, looking at the manifold interdisciplinary and transatlantic variations. This also requires an account of the varying structuration of the public sphere itself. This collaborative effort to study those historical transformations comparatively is intended to inform and reinvigorate the search for pathways to the renewal of the public mission of the social sciences and humanities. Leading scholars from both sides of the Atlantic who have studied the history and public mission of their disciplines will analyze the historical transformation of the public role of their professions comparatively and critically. The conference can build on the ongoing Academia & the Public Sphere Essay Series that the Social Science Research Council (SSRC) is hosting as well as on the related research resources.

Weitere Informationen auf der Konferenzwebseite des Social Science Research Councils.

Lohnvergleich per Smartphone

Das Gehaltsportal www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird, bietet den Lohn- und Gehalts-Check jetzt auch angepasst für Smartphones an. Unter der Adresse http://m.lohnspiegel.de finden Interessent/innen die Gehaltsübersicht zu rund 300 Berufen und Tätigkeiten. Die Gehalts-Angaben des LohnSpiegels berücksichtigen die bestehenden Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie nach Berufserfahrung, der betrieblichen Position, der Betriebsgröße und der Region Ost/West. Außerdem bietet die Smartphone-Variante auch einen Brutto-Netto-Rechner. Mit ihm lässt sich rasch berechnen, wieviel vom Bruttogehalt nach Abzug von Steuern und Abgaben übrig bleibt. Der nicht-kommerzielle und kostenlose Gehalts-Check basiert auf einer kontinuierlichen Online-Erhebung, an der sich die Besucherinnen und Besucher der Webseite “www.lohnspiegel.de” freiwillig und anonym beteiligen. Seit dem Start des Projekts im Jahre 2004 haben sich mehr als 180.000 Beschäftigte an der Umfrage beteiligt. Das Projekt “LohnSpiegel” ist Bestandteil des internationalen Wage-Indicator-Netzwerks, an dem Projekte aus insgesamt 60 Ländern beteiligt sind.

What makes a good review?

Reviews sind essentiell – für die wissenschaftlichen Zeitschriften, um eingesendete Texte einzuordnen und um über die Veröffentlichung zu entscheiden und für die Autor/innen, die wichtige Anregungen und Ideen aus der Fachcommunity erhalten. In der wissenschaftlichen Ausbildung spielt die Frage wie ein Review entwickelt und verfasst werden soll, keine Rolle. Im Soziologieblog orgtheory.net schreibt Diane Burton, senior editor der Zeitschrift Organization Science was ein guter Review aus Sicht der Zeitschriftenredaktion leisten muss.

Bis 31. Mai bewerben: Marie Jahoda-Summer School

Die Marie Jahoda-Summer School of Sociology Vienna findet vom 11. bis zum 16. Juli 2011 an der Universität Wien statt und steht unter dem Motto: “Wirtschaft-Märkte-Organisation. Die Kultur der modernen Ökonomie“. Sie richtet sich an engagierte DoktorandInnen aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum, die ihre Dissertationen mit wirtschaftssoziologischen, organisationssoziologischen oder kultursoziologischen Problemstellungen in der Analyse ökonomischer Prozesse und wirtschaftlichen Handelns verbinden. (Nähere Informationen auf der Website)

Im Rahmen der Summer School haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, ihre Ideen, Konzepte und Analysen mit bekannten VertreterInnen des Faches zu diskutieren. Als Vortragende und “Referees” für die Diskussion von Dissertationsprojekten werden u.a. Prof. Uwe Schimank (Universität Bremen), Sophie Mützel, Ph.D. (WZB Berlin) sowie Prof. Frank Hillebrandt (Universität Konstanz) teilnehmen. Weiterhin umfasst das Programm der Summer School einen Workshop in Organisationsforschung (mit Prof. Ulrike Froschauer/Universität Wien und Prof. Manfred Lueger/Wirtschaftsuniversität Wien) sowie einen Abendvortrag von Prof. Axel Honneth (Institut für Sozialforschung Frankfurt), der im Hauptgebäude der österreichischen Nationalbank stattfinden wird. Als kulturelles Rahmenprogramm findet u.a. die Probeaufführung einer “Finanzkrisen-Oper” statt. Die Leitung der Summer School hat Prof. Sighard Neckel (Universität Wien) inne.

Bewerbungen auf Deutsch oder Englisch sollten ein kurzes Motivationsschreiben, ein Expose des eigenen Dissertationsprojektes im Umfang von max. fünf Seiten sowie ein Curriculum Vitae umfassen und bis 31. Mai 2011 an lukas.hofstaetter@univie.ac.at gerichtet werden.

(Re-)Präsentationen der Arbeitswelt

Die zehnte internationale und interdisziplinäre Graduiertenkonferenz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am 12. und 13. November 2011 gilt der Bestandsaufnahme und Analyse von (Re-)Präsentationen der Arbeitswelt. Hierbei soll an die etablierten wissenschaftlichen Diskussionen zum Thema ,Arbeit’ angeknüpft werden, wie sie etwa die Soziologie, Philosophie und Theologie führen. Die Konferenz möchte eine entsprechende kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung vorantreiben. Sie richtet sich daher vor allem an NachwuchswissenschaftlerInnen der Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften, denen sie ein Forum zur Diskussion bieten will. Nähere Informationen im CfP oder auf der Website.

Url: www.gradnet.de